• 29.06.2026

Handwerkersoftware und KI im GaLaBau nutzen

Der Garten- und Landschaftsbau ist vom Mittelstand geprägt: Viele Betriebe sind sehr klein und inhabergeführt. Selbst mittlere Firmen liegen nur bei 10 bis 30 Beschäftigten. Auf 100 Mitarbeitende oder mehr kommen in Deutschland nur sehr wenige Unternehmen. Lohnt sich in diesem überschaubaren und kostensensiblen Umfeld die Investition in Handwerkersoftware und digitale Prozesse mit KI? Im Blogartikel zeigen wir, warum GaLaBau-Betriebe jeder Größe davon profitieren können. Praxisbeispiele und Software-Lösungen erleben Sie zudem live auf der nächsten GaLaBau.

Geschrieben von Karsten Köber

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Spezifische Handwerkersoftware für den GaLaBau

Spoiler vorweg: Auch kleinere Betriebe können von der Digitalisierung profitieren – indem sie eine branchenspezifische Handwerkersoftware und Baustellen-Apps nutzen. Wo die Vorteile für Landschaftsgärtner:innen liegen und welche Lösungen zu empfehlen sind, erklärt Marco Herold, Gärtner und IT-Fachmann aus Leidenschaft. Nach seiner Lehre zum Baumschulgärtner absolvierte er eine Ausbildung zum Techniker für Garten- und Landschaftsbau, wechselte direkt im Anschluss in die Software-Branche und arbeitet seit 2007 beim Branchensoftware-Spezialisten KS21. 

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Mit GaLaBau-Apps und -Software fit für die Zukunft

„Natürlich kostet es Zeit und auch Geld, sich in eine GaLaBau-Software einzuarbeiten“, sagt Marco Herold. „Aber es ist eine Investition in die Zukunft: Wenn der Betrieb wächst, kann auch die Software mitwachsen. Zudem ist es wichtig für Landschaftsgärtner, einen Partner an der Seite zu haben, der ihre Aufgabenstellungen und speziellen Herausforderungen kennt.“ Das Angebot umfasst mittlerweile deutlich mehr als reine Gartenplanungssoftware – gerade bei der oft als lästig empfundenen Büroarbeit lässt sich viel Zeit sparen

KI clever im Garten- und Landschaftsbau nutzen

GaLaBauer:innen können außerdem von aktuellen Entwicklungen der künstlichen Intelligenz (KI) profitieren. Marco Herold schildert einen typischen Anwendungsfall: „In kleineren Unternehmen ist das Büro meist nicht durchgehend besetzt – denn der Geschäftsführer arbeitet mit vor Ort auf den Baustellen. Hilfe bietet sich an durch die Verwendung eines KI-unterstützten Sprachassistenten, der Anrufe entgegennimmt, gezielt Informationen abfragt und daraus Aufgaben generiert. Kommt der Inhaber abends zurück ins Büro, wartet bereits eine detaillierte To-do-Liste auf ihn, die im Software-System hinterlegt ist.“

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Software wächst parallel zum Betrieb

Wenn aus einem kleinen GaLaBau-Betrieb ein größerer wird, wächst die Software einfach mit. Die Nutzung lässt sich Schritt für Schritt an neue Anforderungen anpassen: etwa durch die Anbindung an die Buchhaltung oder durch Programme für Drohnenvermessung, Aufmaß und Gartenplanung, die sich leicht integrieren lassen – im Idealfall unterstützt durch KI.

 

KS21 auf der GaLaBau in Nürnberg

An den Messeständen von KS21 und weiteren Softwareanbietern erfahren Landschaftsgärtner:innen auf der GaLaBau im September 2026, wie sie konkret von der Digitalisierung profitieren können. Über diesen Link gelangen Sie direkt zu unserer Ausstellersuche.

Zum Abschluss hat Marco Herold noch einen Tipp: Bevor sich GaLaBau-Betriebe für eine branchenspezifische Handwerkersoftware entscheiden, sollten sie das Produkt und die dazugehörige App ausgiebig testen. Viele etablierte Anbieter stellen dafür kostenfreie Testversionen zur Verfügung.

Autor

Porträt von Karsten Köber
Karsten Köber
Gärtner, Landschaftsarchitekt und Journalist, Inhaber des Büros projekkt.com in Karlsruhe